Internationaler Mariologischer Kongreß, Rom 2012 (Antonianum),
Pontificia Academia Mariana Internationalis (www.pami.info)
Programm der deutschen Sprachsektion
Dienstag, 4. September 2012
9.00 Uhr Mitgliederversammlung mit Wahlen zum Vorstand (Antonianum)
10.30 Uhr (ca.) Vortrag von P. Stephen Lourdu XAVIER:
Die Marienweihe im Licht von „Lumen gentium”
Mittwoch, 5. September 2012, 15.00-18.30
Moderierung: Prof. Dr. Manfred HAUKE
Dr. Peter H. GÖRG:
Der Einfluß von P. Sebastian Tromp SJ beim Werdegang der marianischen Aussagen des Zweiten Vatikanums: von der Vorbereitung des Konzils bis zum Ende der ersten Konzilsperiode (1960-1963).
P. Prof. Dr. Joachim SCHMIEDL:
Die deutschen Bischöfe und das achte Kapitel der Kirchenkonstitution. Ihr Beitrag zum Marienschema und die Rezeption bis zur Würzburger Synode
Prof. Dr. Dr. Anton ZIEGENAUS:
Die Deutung der Mariologie des Zweiten Vatikanums bei Georg Söll
Dr. Achim DITTRICH:
Die Diskussion um den Mater-Ecclesiae-Titel auf dem Zweiten Vatikanum
Donnerstag, 6. September 2012, 15.00-18.30
Moderierung: Prof. Dr. Dr. Anton ZIEGENAUS
Dr. Florian KOLFHAUS:
Die Aufnahme Mariens in den Himmel – ein Modellfall für alle Christen oder heilsgeschichtliche Auszeichnung? Die Diskussion um die leibliche Aufnahme Mariens in die himmlische Herrlichkeit nach dem Zweiten Vatikanum
Dr. Andrea VILLAFIORITA:
Die Mitwirkung Mariens an der Erlösung: status quaestionis der neueren Diskussion
Prof. Dr. Klaus GUTH:
Die Stellung Marias in der Heilsgeschichte nach Edith Stein, dem Zweiten Vatikanischen Konzil und dessen Aussagen zum Judentum (Nostra aetate)
Dr. don German ROVIRA:
Abraham und Maria. Ihre Verbindung im theologischen Nachdenken nach dem Zweiten Vatikanum
Freitag, 7. September 2012, 15.00-18.30
Moderierung: P. Prof. Dr. Joachim SCHMIEDL
Prof. Dr. Regina WILLI:
Die marianische Deutung der alttestamentlichen „Weisheit“ bei Joseph Ratzinger und Leo Scheffczyk
P. Dr. Herbert KING:
Maria, die zweite, die neue Eva, die eigentlich Erste Eva. Mariologie in einer „skotistischen“ Sicht des Inkarnationsmotivs. Ein Versuch
Prof. Dr. Johannes STÖHR:
Maria als „Königin der Apostel“. Zur neuzeitlichen Theologie
Thomas RIMMEL:
30 Jahre Schiffswallfahrt auf dem Bodensee am Hochfest Mariä Himmelfahrt: die Fatima-Botschaft und Neuevangelisierung Europas
Prof. Dr. Imre von GAAL:
Die Marienerscheinungen in Robinsonville/Champion im Bistum Green Bay (Wisconsin, USA). Ihre Geschichte und bischöfliche Anerkennung (Bistum Green Bay, 8.12.2010)
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mariologie
Die DAM hat am 4.-8. September 2008 am 22. Internationalen mariologisch-marianischen Kongress in Lourdes zum Thema der Marienerscheinungen teilgenommen ("Le apparizioni della beata Vergine Maria. Tra storia, fede e teologia"). Weiter unten finden Sie einen Bericht über den Verlauf, vor allem über die Vorträge in der deutschen Sprachsektion. Der Bericht ist auch gedruckt in "Sedes Sapientiae. Mariologisches Jahrbuch" 12 (2-2008), S. 158-164, erhältlich beim Fe-Verlag, D-88353 Kisslegg.
Die Tagung der DAM, 9.-12. Juni 2010, behandelte das Thema: "Die Verheißung des Herzens. Geschichtliche, systematische und pastorale Perspektiven zur Verehrung des Herzens Mariens". Bericht 2010
Der Tagungsband ist inzwischen erschienen: siehe Publikationen.
Tagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie (DAM),
Augsburg, Haus St. Ulrich, 9.-12. Juni 2010
Programm
Mittwoch, 9. Juni 2010
18.00 Uhr Abendessen (Kleiner Speisesaal)
19.00-20.00 Uhr Einführung in die Tagung:
„Geschichtliche und systematische Grundlinien der Herz-Mariä-Verehrung“
(Prof. Dr. Manfred Hauke, Lugano)
Donnerstag, 10. Juni 2010
7.15 Uhr Heilige Messe, 8.00 Uhr Frühstück
9.00-9.45 Uhr „Die Herz-Jesu-Verehrung. Geschichtliche Entwicklung und theologischer Gehalt“ (Prof. Dr. Anton Ziegenaus, Augsburg) – Pause –
10.15-11.00 Uhr „Die Herz-Marien-Verehrung nach Jean Eudes“ (Prof. Dr. Thomas Marschler, Augsburg) – Pause – Diskussion über die beiden vorausgehenden Vorträge
12.00 Uhr Mittagessen, 15.00 Uhr Kaffee
15.30-16.15 Uhr „Die Herz-Mariä-Verehrung in der Theologie Antonio Maria Clarets“
(Prof. Dr. Imre von Gaal, Mundelein, USA) – Pause –
16.30-17.15 Uhr „Die Verehrung des Herzens Mariens bei den deutschen Mystikerinnen des 13. Jahrhunderts“ (Dr. Peter H. Görg) – Pause – Diskussion
18.00 Uhr Vesper, 18.20 Uhr Abendessen
19.30-20.15 Uhr „Das unbefleckte Herz Mariens in der römischen Messliturgie. Aspekte der Tradition und der Gegenwart“ (P. Dr. Johannes Nebel FSO) – anschließend Diskussion
Freitag, 11. Juni 2010
7.15 Uhr Heilige Messe, 8.00 Uhr Frühstück
9.00-9.45 Uhr „Grundlagen für die Verehrung des Herzens Mariens in der Heiligen Schrift“ (Dr. Regina Willi) – Pause –
10.00-10.30 Uhr „Die Geschichte und das spirituelle Anliegen der Erzbruderschaft vom Heiligsten Unbefleckten Herzen Mariens“ (Dr. Dariusz J. Olewinski, München)
10.30-11.00 Uhr „Herzensfrömmigkeit in Frauengemeinschaften der Barockzeit“
(Prof. Dr. Klaus Guth, Bamberg) – Pause – Diskussion
12.00 Uhr Mittagessen, 15.00 Uhr Kaffee
15.30-16.15 Uhr „Herz-Jesu- und Herz-Mariä-Frömmigkeit im 19. und 20. Jahrhundert“
(Prof. Dr. Joachim Schmiedl, Vallendar) - Pause -
16.30-17.15 Uhr „Die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens im Jahre 1954 und deren Rezeption“ (Prof. Dr. Johannes Stöhr, Köln) - Pause - Diskussion
18.00 Uhr Vesper, 18.20 Uhr Abendessen
19.30-20.30 Uhr Mitgliederversammlung
Samstag, 12. Juni 2010
7.15 Uhr Heilige Messe, 8.00 Uhr Frühstück
9.00-9.45 Uhr „Die Herz-Mariä-Verehrung bei kirchlich anerkannten Marienerscheinungen“
(Dr. Andreas Fuchs, Ziemetshausen) – Pause –
10.00-10.45 Uhr „Die dogmatischen Grundlagen und die pastorale Bedeutung der Herz-Marien-Verehrung nach Leo Scheffczyk“ (Dr. Ursula Bleyenberg, Bad Tölz) – Pause – Diskussion
12.00 Uhr Mittagessen
Prof. Dr. Manfred Hauke, Via Roncaccio 7, CH-6900 Lugano, Tel. 0041-91-966.42.38, Handy 0041-79-235.57.55, Email manfredhauke@bluewin.ch.
An die Mitglieder der
Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie
Lugano, den 17. Dezember 2009
Weihnachtsrundbrief 2009
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nachtrag zum Weltkongreß in Lourdes sowie zum Thema „Marienerscheinungen“
Unser letztes Treffen war im September 2008 auf dem Internationalen mariologisch-marianischen Kongreß in Lourdes. Inzwischen sind die in unserer Sektion gehaltenen Referate an das Sekretariat der „Pontificia Academia Mariana Internationalis“ weitergeleitet worden. Die Drucklegung wird vom Wallfahrtsort Lourdes aus unterstützt und dürfte dem Vernehmen nach nicht mehr allzu lange dauern (vielleicht geschieht sie im kommenden Jahr 2010). Einen Überblick über unsere Vorträge zum Thema „Marienerscheinungen“, von Dr. Peter H. Görg, erhalten Sie, wie bereits im letzten Jahr angedeutet, auf der Homepage unserer Arbeitsgemeinschaft (siehe oben) sowie in "Sedes Sapientiae. Mariologisches Jahrbuch" 12 (2-2008), S. 158-164, erhältlich beim Fe-Medienverlag, Hauptstr. 22, D-88353 Kisslegg. Im gleichen Heft des Jahrbuchs finden sich die Vorträge von Dr. German Rovira („Die Erscheinungen Mariens und die Volksfrömmigkeit“, S. 54-80) sowie von Prof. Dr. Johannes Stöhr („Liebe zur Muttergottes und Prädestination im Zusammenhang mit den Marienerscheinungen“, S. 81-121). Im vorhinein veröffentlicht wurde außerdem der Beitrag von Dr. Thilo H. Buchmüller („Wunderheilungen als Zeugnis für die Marienerscheinungen in Lourdes“) im „Forum Katholische Theologie“ 25 (3/2009) 218-223 (Verlag Schneider Druck, Pf. 1324, D-91535 Rothenburg/Tbr., e.uxa@rotabene.de). Ebenfalls im voraus abgedruckt wird in „Sedes Sapientiae. Mariologisches Jahrbuch“ 13 (2-2009) die vollständige schriftliche Fassung des Vortrags von Dr. Dariusz Olewinski über die Marienerscheinungen im ostpreußischen Dietrichswalde (Erscheinungstermin voraussichtlich im Januar 2010).
Erwähnenswert ist auch die bislang wohl umfangreichste Dokumentation mit reicher Bibliographie über Marienerscheinungen, die auf dem Weltkongreß in Lourdes vorgestellt wurde: René Laurentin – Patrick Sbalchiero (Hrsg.), Dictionnaire des „apparitions“ de la Vierge Marie, Fayard, Paris 2007, 1428 Seiten, 100 €.
Zum Thema „Marienerscheinungen“ sind zwei Buchveröffentlichungen aus dem Kreis unserer Mitglieder zu erwähnen:
- Andreas Fuchs, Mariologie und „Wunderglaube“. Ein kritischer Beitrag zur spiritualitätstheologischen Valenz der Mariophanie im Kontext humanwissenschaftlicher Fragestellungen (Eichstätter Studien, Neue Folge 62), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2191-0, 223 S., 34,90 €.
- Peter H. Görg, Das Wunder von Knock: Die Erscheinung der Jungfrau Maria in Irland in Zeiten sozialer Not (Gebundene Ausgabe), Media Maria, Illertissen 2010, 176 Seiten (in Vorbereitung). Es ist die erste Monographie über Knock im deutschen Sprachraum.
Eine Rezension der Doktorarbeit von Andreas Fuchs erscheint in der kommenden Ausgabe von „Sedes Sapientiae. Mariologisches Jahrbuch“ 13 (2-2009) (Manfred Hauke).
Bibliographische Hinweise
Bezüglich des Kongresses von Lourdes und des Themas der Marienerscheinungen wurden soeben einige Veröffentlichungen genannt. Falls Sie den Mitgliedern unserer Arbeitsgemeinschaft Ihre mariologischen Veröffentlichungen mitteilen möchten (insbesondere, wenn es sich um Buchpublikationen handelt), können Sie mir gerne die einschlägigen Titel nennen, so dass ich sie im nächstfolgenden Weihnachtsrundbrief erwähne.
Im laufenden Jahr wurde mir eine umfangreiche Doktorarbeit bekannt, welche die Mariologie eines der Gründungsmitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft behandelt, P. Heinrich Maria Köster SAC:
Stefan Hartmann, Die Magd des Herrn. Zur heilgeschichtlichen Mariologie Heinrich M. Kösters, Eichstätter Studien, Neue Folge, Bd. 61, Verlag F. Pustet, Regensburg 2009, 510 S.; ISBN 978-3-7917-2183-5; 49, 90 €.: ausführliche Besprechung in „Sedes Sapientiae. Mariologisches Jahrbuch“ 13 (2-2009) (Johannes Stöhr).
Eigens erwähnt sei auch die gründliche Doktorarbeit von Achim Dittrich, der bereits auf einer unserer Tagungen referiert hat:
Achim Dittrich, Mater Ecclesiae. Geschichte und Bedeutung eines umstrittenen Marientitels, Echter, Würzburg 2009, 1168 S. (!); ISBN 978-3-429-03106-6; 90 €. Eine Besprechung erfolgt demnächst in „Die Tagespost“ (kurz) sowie (ausführlicher) in „Sedes Sapientiae“ 14 (2-2010) (Manfred Hauke).
Tagungsband über „Maria als Patronin Europas“
Wie bereits im vergangenen Weihnachtsrundbrief angekündigt, ist inzwischen der Tagungsband erschienen, der die Vorträge unseres Treffens in Augsburg 2007 beinhaltet: Manfred Hauke (Hrsg.), Maria als Patronin Europas. Geschichtliche Besinnung und Vorschläge für die Zukunft (Mariologische Studien 20), Pustet Verlag, Regensburg 2009, 276 S., 29,90 € (Autoren des Verlages – auch von Aufsätzen in Sammelwerken – können über den Pustet Verlag Bücher zum ermäßigten Preis beziehen). Die Veröffentlichung fiel zusammen mit dem 700jährigen Jubiläum der Verehrung „Unserer Lieben Frau von Europa“ am 5. Mai 2009 in Gibraltar. Die Früchte dieses Festfeier und sowie unserer Augsburger Tagung von 2007 habe ich im diesjährigen Jahresvortrag vor dem Institutum Marianum Regensburg würdigen können (21.11.2009, „Die Weihe an die Gottesmutter und die Zukunft Europas“). Der Vortrag wird in mehreren Folgen abgedruckt in der Zeitschrift „Bote von Fatima“, 2010 (Pf. 11 02 64, D-93015 Regensburg). Auf besondere Resonanz stieß dabei der Vorschlag, den Gedenktag ULF von Fatima (13. Mai) (oder aber den 5. Mai, Gedenktag ULF von Europa und „Europatag“) mit dem besonderen Anliegen zu verbinden, Maria als Patronin Europas anzurufen.
Teilnahme an der Tagung über die Herz-Mariä-Verehrung 9.-12. Juni 2010
Unser nächstes Treffen ist angesetzt für die Tagung über die Herz-Mariä-Verehrung: Augsburg, Haus St. Ulrich, 9.-12. Juni 2010 (Mittwoch Abend bis Samstag Mittag). Das Programm finden Sie im Anschluß an diesen Weihnachtsrundbrief. Wenn ich recht sehe, handelt es sich um die erste wissenschaftliche Tagung in deutscher Sprache, die sich ausführlich dem Herz-Marien-Thema widmet. Das mariologische Nachdenken führt hier zum theologischen Zentrum der Mariengestalt und der marianischen Frömmigkeit. Berücksichtigt wird dabei die enge Verbindung zur Weihe an das Herz Jesu. Nach der programmatischen Enzyklika Pius’ XII., Haurietis aquas, über die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu, ist das menschliche Herz des Sohnes Gottes „nicht nur das Sinnbild, sondern auch die Zusammenfassung des ganzen Geheimnisses unserer Erlösung“. In ähnlicher Weise finden wir das gesamte Mysterium der Gottesmutter zusammengefaßt in der Verehrung ihres Herzens.
Wenn Sie an der Tagung teilnehmen, informieren Sie mich bitte rechtzeitig: wenn Sie im Haus St. Ulrich übernachten, müßte ich Bescheid wissen über den Zeitpunkt Ihrer Ankunft und Ihrer Abreise; das gleiche gilt (auch für diejenigen, die nicht im Tagungshaus übernachten) bezüglich der Teilnahme an den Mahlzeiten, vor allem bezüglich des ersten Abendessens (Mittwoch abend). Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir die einschlägigen Informationen bis Ende Januar mitteilen könnten. Die Anschrift des Tagungshauses: 86150 Augsburg, Kappelberg 1, Tel. 0821-31 52 0, email info@haus-st-ulrich.de (das Haus St. Ulrich befindet sich, vom Stadtzentrum aus gesehen, unmittelbar hinter der Basilika des heiligen Ulrich und der heiligen Afra).
Mitteilen müsste ich auch, wer wann für sein Auto einen Stellplatz in der Tiefgarage braucht. Für die Gruppenabrechnung (über mich) haben wir einen Sonderpreis aushandeln können: die Übernachtung im Einzelzimmer kostet 37 Euro (incl. Frühstücksbuffet) (Checkin 15 Uhr am Anreisetag, Checkout 10 Uhr am Abreisetag), ein Abendessen 7 Euro, ein Mittagessen 9 Euro, Kaffee und Kuchen 4 Euro (zum Vergleich: bei einer Einzelabrechnung würde der Vollpensionssatz 83 Euro pro Tag betragen; bei der Gruppenabrechnung hingegen nur 57 Euro).
Am einfachsten ist es, wenn Sie selbst den einschlägigen finanziellen Beitrag errechnen und dann (möglichst bis Ende Mai) auf mein Konto überweisen:
Prof. Dr. Manfred Hauke, Liga, Augsburg, BLZ 750 903 00, Konto-Nr. 146 544, Stichwort „DAM-Tagung 2010“.
Spendenaufruf
Da das Weihnachtsfest vor der Tür steht, sei an die Bedeutung der Spenden für unsere Arbeitsgemeinschaft erinnert. Um auch Studierenden, Ordensleuten und Personen mit geringem Einkommen eine Mitgliedschaft zu ermöglichen, haben wir keinen Mindestbetrag für die jährliche Spende festgelegt. Ich hoffe aber, dass unsere Arbeitsgemeinschaft weiterhin mit Ihrem großzügigen Beitrag rechnen kann, vor allem im Blick auf das „Loch“ in der Kasse nach der Drucklegung des letzten Tagungsbandes.
Mit den besten Segenswünschen zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr 2010
Prof. Dr. Manfred Hauke
Die Erscheinungen der seligen Jungfrau Maria.
In Geschichte, Glaube und Theologie
Bericht vom XXII. Internationalen Mariologischen Marianischen Kongress
in Lourdes vom 4.- 8. September 2008
von Peter H. Görg
Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Erscheinungen der Gottesmutter Maria in Lourdes fand der 22. Internationale Mariologische Marianische Kongress der Pontificia Academia Mariana Internationalis (PAMI) vom 4.- 8. September direkt im südfranzösischen Pyrenäenort Lourdes statt. Als Präsident fungierte im Namen des Heiligen Vaters S. Em.Paul Kardinal Poupard. Der Präsident der PAMI, P. Vincenzo Battaglia O.F.M. war zugleich Vizepräsident des Kongresses, an dem auch der Bischof von Tarbes und Lourdes, S. E. Msgr. Jaques Perrier, sowie der Rektor des Heiligtums, P. Raymond Zambelli mitwirkten. Wie es bei den Internationalen Kongressen üblich ist, teilte sich das Tagungsprogramm in die Plenarsitzungen am Vormittag und die Sitzungen der 14 Sprachsektionen am Nachmittag. Hinzu kamen zwei ökumenische Sektionen. Den feierlichen Abschluss stellte eine von Kardinal Poupard in Konzelebration gefeierte hl. Messe am Fest „Mariä Geburt“ dar. Wir wollen im Folgenden eine kurze Übersicht über die Arbeit der deutschen Sprachsektion geben:
Die deutsche Sprachsektion hatte mit 15 Referenten und Beiträgen ein sehr gefülltes Programm.
Der Vorsitzende der DAM, Prof. Dr. Manfred Hauke, eröffnete die Vortragsreihe mit seinem Referat über „Die Marienerscheinungen von Lourdes und das Dogma der Unbefleckten Empfängnis“. Kern des Beitrags war dabei die Selbstdarstellung Mariens „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Hauke legte dar, dass Bernadette die französischen Predigten zu diesem Thema nicht verstanden hätte und das Kind nach dem Zeugnis Pfarrer Peyramales diesen Ausdruck nicht erfinden konnte. Gerade für den Pfarrer war diese, für Bernadette unverständliche, Selbstbezeichnung Mariens, ein erstes Indiz für die Echtheit der Erscheinungen. Des Weiteren referierte der Luganer Dogmatiker über die Dogmatisierungsgeschichte der Unbefleckten Empfängnis Mit diesem Dogma brach das Übernatürliche in die geschlossene Welt des Rationalismus ein. Maria ist das Gegenbild zur Sünde. Das Wasser aus der Quelle in Lourdes erinnert an die Bußpredigt Johannes des Täufers. Ziel der Umkehr und Reinigung ist der neue Mensch.
Als zweiter Referent sprach der Mediziner und Biologe Dr. Dr. Thilo Buchmüller über „Wunderheilungen als Zeugnis der Marienerscheinungen in Lourdes. Hinweise aus medizinischer Sicht“. Er nannte als Ursachen der 67 anerkannten Heilungswunder den Gebrauch von Wasser, das Gebet, die Segnung und den Sakramentenempfang. Es handelt sich durchweg um Heilungen, die nicht medizinisch verursacht sind. Der wesentliche Unterschied zu einer möglichen Spontanremission liegt im Zeitfaktor. Die Wunderheilung muss ohne Genesungszeit erfolgen und allein durch die Fürbitte. In der Bewertung handelt es sicht letztlich um eine theologische Entität, da der Mediziner nur die Unerklärlichkeit feststellen kann.
Die Vorträge am zweiten Nachmittag befassten sich mit grundsätzlichen Erwägungen zum Thema Erscheinungen. Dr. Agnes Willi, Schwester der „Gemeinschaft der Seligpreisungen“, sprach über „’Kriterien’ wahrer und falscher Prophetie in der Perspektive des Alten Testamentes“. Diese Kriterien liegen im Inhalt der Prophezeiungen, der Person des Propheten und in den wahrnehmbaren Früchten. Am Beispiel des Propheten Jeremia lassen sich diese Kriterien besonders gut veranschaulichen. So führt die Botschaft des wahren Propheten in die Gemeinschaft mit Gott, während die des falschen in die Apostasie führt. Der wahre Prophet erweist sich auch in der Treue zur Glaubenstradition. Er selbst ist ergriffen vom Wort Gottes, zeigt tiefe Demut und führt ein integeres Leben. Auch die Leidensbereitschaft des Propheten und seine Fürsprache für das Volk gehören zu den Kriterien der Echtheit. Die Früchte liegen etwa in der Realisierung seiner Botschaft.
Dr. Andreas Fuchs behandelte sodann das Thema „Unterscheidung der Geister in der mystischen Grenzerfahrung angesichts der Korrelativität natürlicher und übernatürlicher Momente“. Er berief sich dabei vor allem auf die von Auguste Poulain erarbeiteten Kriterien. Der Jesuit ist überzeugt, dass der Seher und das Umfeld anhand eines systematischen Fragekatalogs zur sicheren Erkenntnis bezüglich der Echtheit einer Vision gelangen können. Besonderes Augenmerk ist auf das richtige Verhalten des Seelenführers zu richten. Von ihm ist ein kluger und sanftmütiger Umgang mit der Person des Sehers zu erwarten. Aus Klugheit sollte er jedoch die Visionen anfangs zurückweisen und persönliche Gemütsregungen vermeiden.
Prof. Dr. Dr. Anton Ziegenaus befasste sich kritisch mit „Karl Rahners ‚Visionen und Prophezeiungen’“. Rahner trifft zunächst eine positive Entscheidung für die grundsätzliche Möglichkeit einer Vision. Ziegenaus verortet Rahners Schwäche in der alleinigen einbildlichen, imaginären Erklärung der Erscheinungen, die objektive Geschehnisse übergehe. Damit würde jede Erscheinung fragwürdig und es wäre nicht zu unterscheiden zwischen dem, was Gott tut und dem, was der Mensch tut. Zudem wird diese Engführung zahlreichen Erscheinungen mit materiellen Manifestationen (Knock, Guadalupe,…) nicht gerecht. Rahner lehnt körperliche Erscheinungen zwar nicht grundsätzlich ab, bringt aber auch kein Beispiel. Ebenso bemüht er sich zu wenig um eine Objektivierung des Geschehens und übergeht etwa die Frage, ob das Geoffenbarte vom Menschen her wissbar war.
Mit Karl Rahner befasste sich sodann auch Prof. Dr. Imre von Gaál in seinem Vortrag „Die Kriterien für die Echtheit von Marienerscheinungen. Eine kritische Diskussion der Beiträge von Karl Rahner und Laurenz Volken am Beispiel von Guadalupe“. Die eidetische Theorie Rahners, die letztlich von Kant inspiriert ist, kann etwa der Entstehung des wundervollen Bildes auf der Tilma Juan Diegos nicht gerecht werden. In ihrer idealistischen Grundaussage, dass letztlich jede Offenbarung nur eine Explikation dessen ist, was bereits im Menschen ist, stellt sie eine Reduktion der Theologie dar und ersetzt den personalen Gott durch den selbstreferendierenden Menschen. Dagegen ist für Volken die „Kirchlichkeit“ das alles entscheidende Kriterium für die Echtheit einer Privatoffenbarung. Die Früchte des Heiligen Geistes müssen beim Empfänger der Offenbarung hervortreten.
Dr. German Rovira betonte in seinem Vortrag „Kriterien der Kirche zur Anerkennung, Ablehnung oder Tolerierung einer angeblichen Erscheinung“, dass jeder Christ ein Mystiker sein kann, insofern er in Beziehung zu Gott steht. Zu den positiven Früchten, die aus den echten Erscheinungen hervorgehen, zählte er die Medaillen, die Wallfahrten und Volksfrömmigkeitsformen, die auch den Kult der Kirche beeinflussen. Zugleich warnte Rovira vor der Gefahr falscher Propheten und diabolischer Einmischungen.
Über „Marienliebe und Prädestination im Zusammenhang mit den Marienerscheinungen“ referierte Prof. Dr. Johannes Stöhr. Obgleich nach katholischem Dogma der Gnadenstand des Einzelnen verborgen ist und er sich seines ewigen Heiles nicht gewiss sein kann, gibt es doch Zeichen der Prädestination, die eine Heilszuversicht begründen. Dazu gehören etwa Eifer und Beharrlichkeit im Glaubensleben, sowie die Liebe und Andacht zur Gottesmutter. Die Marienverehrung stellt ein besonders wirksames Mittel dar, das Heil zu erlangen und die Weihe und Hingabe an die Gottesmutter mindert und beseitigt die Hindernisse, die das Heil gefährden. Es bewahrheitet sich das Axiom „Ein Marienverehrer kann nicht verloren gehen!“ (Servus Maria numquam peribit). Natürlich ist ein vermessenes Vertrauen unangebracht und eine angebliche Marienverehrung, die nicht von der Sünde abhält, stellt eine Selbsttäuschung dar.
Die Reihe der Referate über grundsätzliche Erwägungen zu den Marienerscheinungen wurde abgerundet durch den Beitrag von P. Dr. Herbert King. Er befasste sich mit „Maria, die sich den Menschen mitteilt. Überlegungen zu einer Theologie marianischer Frömmigkeit“ und weitete das Feld über die Erscheinungen im engeren Sinne (wie Lourdes und Fatima) aus auf die Erscheinungen im weiteren Sinne, zu denen er etwa die Gnadenbilder, die Gebetserhörungen und die Erfahrung der Wirklichkeit und Gegenwart Mariens rechnete. Damit verortete King das Wirken der Gottesmutter im Leben jedes Marienverehrers. Als besonderes Beispiel nannte er Joseph Kentenich, den Gründer der internationalen Schönstattbewegung, der den praktischen Vorsehungsglauben betonte und das besondere Liebesbündnis mit Maria förderte.
Der zweite Vortragskreis beschäftigte sich mit der Vorstellung ausgewählter Beispiele von Marienerscheinungen. P. Prof. Dr. Joachim Schmiedl stellte zwei mutmaßliche Erscheinungen in seinem Vortrag „Maria im Kulturkampf. Dietrichswalde und Marpingen“ vor. Zunächst beschrieb er den Kulturbegriff des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Bedeutung des „Kulturkampfes“. Anhand einer Milieustudie verglich Schmiedl dann Dietrichswalde im Ermland und Marpingen im Saarland und zeigte die gemeinsamen Konfliktfelder auf, zu denen etwa die Grenzgebietsituation beider Orte gehörte.
Mit der letztendlichen Anerkennung der Erscheinungen von Dietrichswalde befasste sich Dr. Dariusz Olewinski in seinem Beitrag „Die Anerkennung der Marienerscheinungen von Dietrichswalde (Giertzwald) (1877) anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums. Eine fundamentaltheologische Analyse“. Ausführlich stellte Olewinski zunächst die Ereignisse im ermländischen Dietrichswalde vor. Eine Besonderheit bestand in der Tatsache, dass Dietrichswalde zu diesem Zeitpunkt deutsch war, die Gottesmutter die zwei Seherkinder aber in ihrer polnischen Muttersprache anredete. Der Referent rief dann noch einmal die kirchlichen Prinzipien und Kriterien zur Privatoffenbarung in Erinnerung (Ausschluss natürlicher Ursachen, Übereinstimmung mit der katholischen Glaubens- und Sittenlehre, Demut des Sehers). Daraufhin dokumentierte er das kirchliche Vorgehen in Dietrichswald und die verschiedenen Stellungnahmen, die von kirchlicher Seite abgegeben wurden. Bereits die ersten Untersuchungen durch den deutschen Bischof führen zu positiven Ergebnissen. Doch die Angst, das polnische Nationalgefühl zu stärken und der preußische Kulturkampf führen dazu, dass man Zurückhaltung übt und erst nach 100 Jahren, jetzt durch einen polnischen Bischof, die Anerkennung erfolgt.
Mit dem anerkannten irischen Marienerscheinungsort Cnoc Muire setzte sich Dr. Peter H. Görg in seinem Referat „Die theologische Deutung der Marienerscheinung von Cnoc Muire (Irland 1879)“ auseinander. Diese Erscheinung weist mehrere Besonderheiten auf. So wurde sie von ca. 20 Zeugen gleichzeitig beobachtet. Neben Maria erschien der hl. Joseph, der Evangelist Johannes, ein Altar mit einem Lamm und einem Kreuz, sowie Engel. Es ging keine verbale Botschaft von der Erscheinung aus und der Boden war trotz starken Regens unter der Erscheinungsstelle trocken. Cnoc Muire entwickelte sich seit dieser Zeit zu einem religiösen Zentrum Irlands und ist in Vielem mit Lourdes vergleichbar.
„Die Deutung der Botschaft von Fatima bei Joaquín María Alonso CMF (193-1981)“ behandelte Prof. Dr. Michael Stickelbroeck. Alonso teilte seine ausführliche Dokumentation über die Ereignisse in Fatima in vier Felder ein: Geschehnisse – Themen – innerer theologischer Gehalt – Selbsterschließung des Herzens Mariens. Stickelbroeck ging in seinem Beitrag aus der Perspektive einer Psychologie der Mystik besonders auf die Persönlichkeiten der Seherkinder Francisco und Jacinta Marto und die nach Alonso weiterhin unerfüllte Forderung Fatimas nach der Russlandweihe ein.
Dr. Maria Anna Zumholz referierte über „Die Marienerscheinungen in Heede (1937-1940)“ und stellte mehrere Spannungsfelder dar, die etwa zwischen den gläubigen Katholiken und dem NS-Regime, aber später auch zwischen den gläubigen Katholiken und dem Bischof entstanden. Dabei betonte Zumholz die Deutungshoheit des Bischofs und den geschuldeten Gehorsam der Gläubigen. Hinzu kamen Spannungen zwischen der Gemeinde und den Familien der „Seherinnen“. Die Erscheinung im emsländischen Heede stellte sich als „Königin des Weltalls“ und als „Königin der Armen Seelen“ vor und vertraute den mutmaßlichen Seherkindern persönliche und öffentliche Geheimnisse an. Es wird sowohl von Heilungen, als auch von Strafwundern im Zusammenhang mit Heede berichtet. Obgleich der zuständige Bischof Bode von Osnabrück im Jahre 2000 Heede zur Gebetsstätte erklärte, bleibt die Tatsache problematisch, dass eine kirchliche Untersuchung mit abschließender Erklärung zur Echtheit der Erscheinungen verwehrt wird.
Die Frage, ob es sich bei den Ereignissen von Heroldsbach in den Jahren 1942 bis 1952 um ein „deutsches Fatima“ handeln könnte, stellte sich schließlich Dr. Ursula Bleyenberg in ihrem Vortrag „Die visionären Ereignisse in Heroldsbach“. Dabei stützte sie sich vor allem auf die Dokumentationen von Johann Baptist Waltz. Die drei mutmaßlichen Seherinnen, die zu Beginn der Ereignisse im Kindesalter waren, erzählen, dass sie die Gottesmutter im nahen Birkenwald gesehen hätten. Später kommen zu den (teils fragwürdigen) Visionen der Kinder Berichte über ein Sonnenwunder und über eine von mehr als 100 Personen bezeugte Marienerscheinung am Vorabend der Dogmatisierung der Assumptio Mariae im Jahre 1950 hinzu. Die Ereignisse im Erzbistum Bamberg spitzten sich bis zu Exkommunikationen der Seherinnen und mehrerer „Anhänger“ zu, die 1978 und 1982 bestätigt wurden. Allerdings errichtete Erzbischof Karl Braun 1998 eine Gebetsstätte in Heroldsbach, was zu einer gewissen Beruhigung führte.
Ein angekündigter Beitrag von Prof. Dr. Petar Vrankic mit dem Thema „Medjugorje. Der aktuelle Stand einer religiösen Bewegung“ musste leider wegen einer Erkrankung des Referenten ausfallen.
Programm der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie
für den Internationalen Mariologischen Kongress in Lourdes, 4.-8. September 2008
Programma della Società Tedesca di Mariologia
per il Congresso Mariologico Internazionale di Lourdes, 4-8 settembre 2008
Programme de la Societé Allemande de Mariologie
pour le Congrès Mariologique International de Lourdes, 4-8 settembre 2008
Program of the German Society of Mariology
for the International Mariological Congress at Lourdes, September 4-8, 2008-02-14
Vorsitzender (Président): Prof. Dr. Manfred Hauke
Zweiter Vorsitzender (Vice-président): Prof. Dr. Joachim Schmiedl
Sekretär (Secrétaire): Prof. Dr. Dr. Anton Ziegenaus
4.9., 17.30:
Sitzung zum 150jährigen Jubiläum der Marienerscheinungen von Lourdes
(Session pour le 150e anniversaire des apparitions mariales de Lourdes)
Prof. Dr. Manfred HAUKE
Die Marienerscheinungen von Lourdes und das Dogma der Unbefleckten Empfängnis
Les apparitions mariales de Lourdes et le dogme de l’Immaculée Conception
The Marian apparitions of Lourdes and the dogma of Immaculate Conception
Le apparizioni mariane di Lourdes e il dogma dell’Immacolata Concezione
Dr. Dr. med. Thilo BUCHMÜLLER
Wunderheilungen als Zeugnis für die Marienerscheinungen in Lourdes. Hinweise aus medizinischer Sicht
Les guérisons miraculeuses comme témoignages per les apparitions mariales à Lourdes. Indications dans une perspective medicale
The miraculous healings as a testimony for the Marian apparitions at Lourdes. Indications from a medical point of view
Le guarigioni miracolose come testimonianze per le apparizioni mariane a Lourdes. Indicazioni dal punto di vista della medicina
5.9., 15.30:
Grundsätzliche Erwägungen
(Réflexions sur le fondement théologique)
Dr. Agnes WILLI
„Kriterien“ wahrer und falscher Prophetie in der Perspektive des Alten Testamentes
Les „critères“ pour discerner les vrais et les fausses prophéties dans la perspective vétérotestamentaire
The criterions for distinguishing the true and the false prophecies in the perspective of the Old Testament
I criteri per distinguere vere e false profezie nella prospettiva dell’Antico Testamento
Andreas FUCHS
Unterscheidung der Geister in der mystischen Grenzerfahrung angesichts der Korrelativität natürlicher und übernatürlicher Momente
Le discernement des esprits dans l’expérience mystique à l’égard de la corrélation de facteurs naturels et surnaturels
The discernment of spirits in the mystical experience in view of the correlation between natural and supernatural elements
Il discernimento degli spiriti nell’esperienza mistica di fronte alla correlatività di fattori naturali e soprannaturali
Prof. Dr. Dr. Anton ZIEGENAUS
Rahners „Visionen und Prophezeiungen“ – eine kritische Auseinandersetzung
L’oeuvre „Visions et prophéties“ de Rahner – une discussion critique
The work “Visions and prophecies” of Rahner – a critical discussion
L’opera “Visione e profezie” di Rahner – una discussione critica
Prof. Dr. Imre von GAAL
Die Kriterien für die Echtheit von Marienerscheinungen. Eine kritische Diskussion der Beiträge von Karl Rahner und Laurenz Volken am Beispiel von Guadalupe
Les critères pour l’authenticité des apparitions mariales. Une discussion critique des contributions de Karl Rahner et de Laurent Volken avec l’exemple de Guadalupe
The criterions for the authenticity of Marian apparitions. A critical discussion of the contributions made by Karl Rahner and Laurent Volken with the example of Guadalupe
I criteri per l’autenticità delle apparizioni mariane. Una discussione critica dei contributi di Karl Rahner e di Laurent Volken con l’esempio di Guadalupe
Dr. German ROVIRA
Kriterien der Kirche zur Anerkennung, Ablehnung oder Tolerierung einer angeblichen Erscheinung
Les critères de l’Église pour reconnaître, refuser ou tolérer une prétendue apparition
The criterions of the Church for acknowledging, refusing or tolerating a pretended apparition
I criteri della Chiesa per riconoscere, rifiutare o tollerare una pretesa apparizione
Prof. Dr. Johannes Stöhr
Marienliebe und Prädestination im Zusammenhang mit den Marienerscheinungen
Amour de Marie et prédestination en rapport avec les apparitions mariales
The love for Mary and predestination in their relation to Marian apparitions
L’amore di Maria e la predestinazione in rapporto con le apparizioni mariane
P. Dr. Herbert KING
Maria, die sich den Menschen mitteilt. Überlegungen zu einer Theologie marianischer Frömmigkeit
Marie se communique aux hommes. Réflexions sur une théologie de la dévotion mariale
Mary communicates herself to the human beings. Reflections about a theology of Marian devotion
Maria comunica se stessa agli uomini. Riflessioni sulla teologia della devozione mariana
6.9., 15.30:
Vorstellung ausgewähler Ereignisse
(Présentation d’événements choisis)
P. Prof. Dr. Joachim SCHMIEDL
Maria im Kulturkampf. Dietrichswalde und Marpingen
Maria dans le Kulturkampf. Dietrichswalde et Marpingen
Mary in the Kulturkampf. Dietrichswalde and Marpingen
Maria nel Kulturkampf. Dietrichswalde e Marpingen
Dr. Dariusz OLEWINSKI
Die Anerkennung der Marienerscheinungen von Dietrichswalde (Giertzwald) (1877) anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums.
Eine fundamentaltheologische Analyse
La reconnaissance des apparitions mariales de Dietrichswalde (Giertzwald) (1877) à l’occasion de leur centenaire. Une analyse de théologie fondamentale
The acknowledgement of the Marian apparitions of Dietrichswalde (Giertzwald) (1877) on their hundredth jubilee. An analysis of fundamental theology
Il riconoscimento delle apparizioni mariane di Dietrichswalde (Giertzwald) (1877) in occasione del loro centenario. Un’analisi di teologia fondamentale
Dr. Peter H. GÖRG
Die theologische Deutung der Marienerscheinung von Cnoc Muire (Irland 1879)
L’interprétation théologique de l’apparition mariale di Cnoc Muire (Irlande 1879)
The theological interpretation of the Marian apparition of Cnoc Muire (Ireland 1879)
L’interpretazione teologica dell’apparizione mariana a Cnoc Muire (Irlanda 1879)
Prof. Dr. Michael STICKELBROECK
Die Deutung der Botschaft von Fatima bei Joaquín María Alonso CMF (1913-1981)
L’interprétation du message de Fatima chez Joaquín María Alonso CMF (1913-1981)
The interpretation of the message of Fatima in Joaquín María Alonso CMF (1913-1981)
L’interpretazione del messaggio di Fatima in Joaquín María Alonso CMF (1913-1981)
Dr. Maria Anna ZUMHOLZ
Die Marienerscheinungen in Heede (1937-1940)
Les apparitions mariales à Heede (1937-1940)
The Marian apparitions of Heede (1937-1940)
Le apparizioni mariane di Heede (1937-1940)
Dr. Ursula BLEYENBERG
Heroldsbach - ein deutsches Fatima?
Heroldsbach - un Fatima allemand?
Heroldsbach - a German Fatima?
Heroldsbach - una Fatima tedesca?
Prof. Dr. don Petar VRANKIC
Medjugorje. Der aktuelle Stand einer religiösen Bewegung
Medjugorje. La situation actuelle d’un mouvement religieux
Medjugorje. The present situation of a religious movement
Medjugorje. La situazione attuale di un movimento religioso
Tagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie (DAM),
Augsburg, Haus St. Ulrich, 2.-5. Mai 2007
Maria als Patronin Europas
Einführung in die Tagung (Prof. Dr. Manfred Hauke)
„Die christliche Identität Europas“ (Prof. Dr. Winfried Becker)
„Maria als Schutzherrin des byzantinischen Reiches – eine geschichtliche Parallele für Europa“ (Prof. Dr. Petar Vrankic)
„Maria Schutzherrin der Ottonen- und Salierkönige“ (Prof. Dr. Klaus Guth)
„Dynastische Marienfrömmigkeit. Die Wittelsbacher in der frühen Neuzeit“ (Prof. Dr. Joachim Schmiedl)
„Maria als Förderin der christlichen Identität Europas“ (P. Benno Mikocki OFM)
"Maria, Schutzfrau Europas, in der marianischen Geschichtstheologie Bischof Rudolf Grabers“ (Dr. Adolphine Treiber)
„Der Patronatsgedanke auf europäischen Marienmünzen“ (Prof. Dr. Anton Ziegenaus)
„Die Europaflagge als marianisches Symbol? Der Blick auf Maria bei der Entstehung der Europäischen Gemeinschaft“ (P. Dr. Johannes Nebel FSO)
„Die Sorge Mariens für die christliche Identität Europas in der Botschaft von Fatima“ (Prof. Dr. Michael Stickelbroeck)
„Die Soldatenwallfahrt von Lourdes als Beitrag zur Einigung Europas im christlichen Geist“ (Bischof Dr. Walter Mixa) „U. L. F. von Guadalupe als Patronin Amerikas – ein Vorbild für Europa?“ (Prof. Dr. Imre von Gaal)
Die Neuevangelisierung Europas unter marianischem Vorzeichen - eine ökumenische Möglichkeit? (Dr. Michael Kreuzer)
„Die christliche Identität Europas nach Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI.“ (Prof. Dr. Helmut Moll)
„Maria und die Zukunft Europas. Eine marianische Aktualisierung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Johannes Pauls II. Ecclesia in Europa“ (Prof. Dr. Manfred Hauke)
Die Vorträge der Tagung sind erschienen:
Manfred Hauke (Hrsg.), Maria als Patronin Europas. Geschichtliche Besinnung und Vorschläge für die Zukunft (Mariologische Studien 20), Pustet Verlag, Regensburg 2009.
Nähere Informationen über die Tagungen und Publikationen der DAM sind erhältlich bei
Prof. Dr. Manfred Hauke, Via Roncaccio 7, CH-6900 Lugano, Tel. 0041-91-966.42.38, Email manfredhauke@bluewin.ch